Mankohaftung

Ein Schaden des Arbeitgebers, der auf einen Fehlbetrag oder -menge eines dem Arbeitnehmer anvertrautem Warenbestands oder einer zur Führung überlassener Kasse resultiert, bezeichnet man Manko. Die Beweislast für das entstandene Manko trägt der Arbeitgeber. <br /><br /><br />Um einen Arbeitnehmer hierfür in Haft zu nehmen, bedarf es einer vorangehenden besonderen Mankoabrede. Die Mankoabrede muss entsprechend vergütet werden und eine bestimmte Höhe festsetzen.  <br /><br />Andernfalls muss auf den alleinigen Besitz sowie auf die Disponierfähigkeit des Arbeitnehmers abgestellt werden. Hier könnte der Arbeitnehmer seine Verwahrungs- und/oder Auftragspflichten schuldhaft verletzt haben. Der Arbeitnehmer muss sodann sein Verschulden an der Verletzungsentstehung widerlegen.<br /><br /><br />(vgl. auch „Haftung des Arbeitnehmers“)